Nachdem Isabell Werth, die ihr Top-Pferd Wendy de Fontaine und den kommenden Superstar Viva Gold mit nach Hamburg genommen hatte, den Grand Prix mit einem Doppelsieg beendet hatte, ging die Siegestour Werth weiter – in einem Starterfeld, in dem internationale Konkurrenz allerdings völlig fehlte.
Mit Wendy de Fontaine hatte sich Werth für den Grand Prix Spécial entschieden; hier siegte sie mit 80,021% vor Isabel Freese (NOR) mit dem Totilas-Sohn Total Hope (74,808%) und Leonie Richter mit Lord Europe (70,553%).
Werths Louisdor-Sieger Viva Gold gab in Hamburg seine Kür-Premiere im Dressur-Derby. Hier siegten sie und der 10-jährige Hengst von Vivaldi mit 84,365% vor Ingrid Klimke und Zweitpferd First Class (77,040%). Der 23 Jahre junge Moritz Treffinger und sein schon 17-jähriger Fiderdance (Fidertanz x Blue Hors Don Schufro) kam bei unterschiedlicher Richterwertung mit 76,525% auf den dritten Rang. Drei der Richter hatten Klimke auf dem zweiten Rang gesehen, zwei Treffinger.
Die Qualifikation zum Louisdor-Finale im Winter ging an Dorothee Schneider mit Barcelo OLD – Schneider setzte sich mit 72,851% an die Spitze vor der für Österreich startenden Bereiterin im Stall Werth, Lisa Wernitznig, die Madeleine Winter-Schulzes Totilas-Enkel Majestic Taonga gesattelt hatte (71,383%). Frederike Tebbel und Serious scheiterten knapp an der 70%-Marke und wurden Dritte.
Die Einlaufprüfung zur Louisdor-Quali hatte noch Lisa Wernitznig mit Majestic Taonga vor Helen Langehanenberg mit Dreikäsehoch gewonnen, Doro Schneider und Barcelo wurden hier Dritte.






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