Wie der Deutsche Reiter- und Fahrer-Verband mitteilt, ist ihr Präsident, der Mannschafts-Olympiasieger von Athen und Team-Weltmeister von Aachen, Reitmeister Hubertus Schmidt in der vergangenen Woche schwer gestürzt und hat sich dabei ernsthaft verletzt.
Nachdem Schmidt mit einer achtjährigen Stute beim Training auf dem Außenplatz auf seiner Reitanlage Fleyenhof schwer gestürzt war und sich dabei diverse Verletzungen und Brüche an Schlüsselbein, Rippen, Schambein und Beckenknochen zugezogen hatte, wurde er zunächst in ein Krankenhaus in Paderborn eingeliefert und nach einer ersten Operation in eine Klinik in Bochum verlegt. Eine zweite Operation steht noch an.
Der DRFV zitiert Hubertus Schmidt mit den Worten: „Es war ein sehr schwerer Sturz, aber mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich habe sehr viel Glück gehabt. Meine Frau Doris unterstützt mich unheimlich. Zusammen meistern wir das!“ Dass Schmidt ein langer Weg der Rekonvaleszenz bevorsteht, dürfte klar sein.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Familie Schmidt von einer ernsthaften Gesundheitskrise betroffen. Im Jahr 2010 erkrankte Schmidts Ehefrau Doris schwer; Hubertus Schmidt nahm sich eine längere Auszeit und verkaufte sein damals bestes Pferd Donnelly, um für seine Frau da zu sein. Im Jahr 2023 zog sich Schmidt, ebenfalls aufgrund von gesundheitlichen Problemen, als Reiter vom Turniersport zurück und verlegte sich ganz aufs Ausbilden. Seine gegenwärtige Meisterschülerin ist sicherlich Katharina Hemmer, Bereiterin auf dem Fleyenhof und Team-Europameisterin von Crozet sowie Olympia-Reservistin von Paris.
Wir, das Team von Equi-News, wünschen Hubertus Schmidt baldige und vollständige Genesung.






